Nikwax® setzt auf recycelten Kunststoff für seine Flaschen

Aufarbeiten, erneuern, wiederverwerten, recyceln

Nikwax war sehr erfreut, auf der letzten ISPO-Messe in München seine neusten Pläne für einen verbesserten Umweltschutz bekannt geben zu können. Die ISPO ist eine führende Messe im Sportsektor, mit mehr als 2.800 Ausstellern aus allen möglichen Bereichen wie zum Beispiel Wintersport, Health & Fitness, Urban, Wassersport und mehr.

Lesen Sie weiter, um mehr über den auf der ISPO angekündigten neuen Einsatz von Nikwax für recycelte Kunststoffe zu erfahren.

Nikwax ist der internationale Marktführer für Imprägnier- und Pflegemittel für Outdoor-Menschen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1977 hat Nikwax sich häufig weit vor anderen Unternehmen mit Umweltfragen beschäftigt und öffentlich darauf aufmerksam gemacht.

Nikwax hat niemals Aerosole benutzt, den Einsatz von ozonschädigenden FCKW vermieden und war das erste Pflegemittelunternehmen mit einer vollständig wasserbasierten, lösungsmittelfreien Imprägnier- und Pflegemittelpalette. Nikwax Imprägniermittel waren schon immer PFC-frei und das Unternehmen hat die Öffentlichkeit über die Gefahren dieser Chemikalien aufgeklärt. Nikwax ist außerdem das einzige Outdoor-Unternehmen, das seine historischen betrieblichen CO2-Emissionen durch die Aufforstung von Wäldern in Ecuador vollständig ausgeglichen hat.

Allerdings verkauft Nikwax seine Produkte in Plastikbehältern.

Umweltverschmutzung durch Plastikabfälle ist ein großes Problem
Plastik ist ein sehr großes Problem in der Natur und vor allem in den Meeren und Flüssen. Während Kunststoff ein extrem nützliches Material ist, das viele Leben gerettet hat, weil es günstige hygienische Verpackungen und viele nützliche Gegenstände ermöglicht, stellt sein Fehlgebrauch eine große Bedrohung dar. Die Aufklärung über den Umfang des Problems nimmt zu und wir sehen Bilder von Bergen von Plastikabfällen an Stränden und schwimmenden Plastikinseln im Pazifik. Es besteht kein Zweifel, dass Plastik zur Vernichtung vieler Meereslebewesen beiträgt und auch in die Nahrungskette eindringen kann.

Um Plastik aus der Natur fernzuhalten, fördern wir einen Markt für recycelten Kunststoff
Das Ziel von Nikwax ist es, Plastik von der Natur fernzuhalten und Abfall zu reduzieren. Nikwax liefert den Verbrauchern Imprägnier- und Pflegemittel zuverlässig in Plastikflaschen. Damit können Outdoor-Menschen Kleidungsstücke wieder herstellen und weiter nutzen, die sie anderenfalls wegwerfen würden. Wir müssen jedoch sicherstellen, dass die Benutzung von Kunststoff auf ein Minimum reduziert wird und dass er nicht in die Natur gerät. Wie können wir das tun?

  1. Die für die Verpackung benötigte Menge an Kunststoff reduzieren
  2. Das Recycling von Kunststoffen erleichtern, indem das Vermischen verschiedener Arten von Kunststoffen in einem Artikel vermieden wird
  3. Recyclingfähigen Kunststoff verwenden
  4. Recycelten Kunststoff verwenden

 

„Wir sind alle entsetzt über die Bilder von Plastikverschmutzung, die wir in den Medien sehen. Es ist schrecklich, einen Ort in der freien Natur zu besuchen und festzustellen, dass er mit unnatürlichen Abfällen verschmutzt ist“, sagte Nick Brown, der Gründer von Nikwax. Er fügte hinzu: „Umweltverschmutzung durch Plastik ist eines der Probleme, die wir lösen KÖNNEN, indem wir Bewusstsein schaffen, recyceln, neue Technologien nutzen und die Vorschriften verbessern. Wir hoffen, zur Lösung dieses Problems beitragen zu können, ohne weiter zum Klimawandel beizutragen“.

Schlussfolgerung
Nikwax-Flaschen werden schon immer aus recyclingfähigem Kunststoff hergestellt, aber indem wir in Zukunft darauf setzen, Flaschen aus recyceltem Kunststoff herzustellen, schaffen wir einen Markt für recyceltes Material. Das ist eine nützliche Lösung, während wir die relativen Vorteile der Nutzung von biologisch abbaubaren Verpackungen prüfen, die im Vergleich relativ wenig energieeffizient sein könnten. Das wird ein schrittweise verlaufender Prozess sein, aber das Ziel ist, dass bis Mitte 2019 85 Prozent des Kunststoffs für Nikwax-Flaschen recycelt sind, und bis Ende 2020 100 Prozent.