EOCA Online-Abstimmung 2015 – Ihre Stimme für den Anden-Condor

Hoch oben über den Bergen der entlegensten Winkel von Südamerika, zieht der Anden-Kondor seine Kreise – ein spektakulärer Anblick!

Mit einer Flügelspannbreite von bis zu 3 Metern fliegt der Anden-Kondor über die Tiefebenen und Küstenregionen von Südamerika und lässt sich mit Hilfe der Thermik wieder nach oben in die Bergregionen tragen.

Den Anden-Kondor (Vultur gryphus) findet man in der gesamten Andenregion, also von Kolumbien und Venezuela im Norden bis in die Südspitze des Kontinents, der Tierra del Fuego (Feuerland).

Trotz der weiten Verbreitung gehört dieser fantastische Vogel zu den gefährdeten Tierarten. Sein Artenbestand wurde von der IUCN bereits als „gering gefährdet“ eingestuft, denn die Zahl der noch lebenden Vögel geht stark zurück. Der Grund: Der Anden-Kondor wird vom Mensch gejagt da er sich von Lebendvieh ernährt. Es gibt wenig Schutzgebiete für den Anden-Kondor, und langsam wird die Zeit knapp.

Andean Condor (juvenile)

Doch es gibt Hilfe. Ein Team von Umweltschützern aus Ecuador hat sich mit großer Leidenschaft zum Ziel gemacht den Anden-Kondor zu retten. Gemeinsam mit dem international tätigen World Land Trust hat die ecuadorianische NGO-Organisation Fundación Jocotoco (FJ) ein Programm erstellt, mit dessen Hilfe der Anden-Kondor innerhalb eines größeren Naturschutzprogramms beobachtet werden kann und dort gleichzeitig Schutz findet: dem Naturreservat Antisanilla Biological Reserve, das der FJ gehört und von ihr verwaltet wird.

Die in Zentral-Ecuador auf der Westseite des Vulkans Antisana gelegenen steilen Klippen in Antisanilla sind die wichtigsten Brut- und Rastplätze für den Anden-Kondor in Ecuador und dem gesamten Norden von Südamerika.

Antisanilla Reserve

Ebenso wie andere Naturschutzprogramme benötigt auch das Projekt rund um den Anden-Kondor dringend finanzielle Hilfe. Dank Unterstützung von Nikwax und dem World Land Trust wurde das Anden-Kondor-Schutzprojekt von der European Outdoor Conservation Association (EOCA) für eine Förderung in Höhe von € 30.000 nominiert.

Mit dem Förderbeitrag der EOCA wäre es dem Team der Fundación Jocotoco möglich, gemeinsam mit dem Peregrine Fund und der Arbeitsgruppe National Andean Condor Work Group ihr Hilfsprojekt zur Beobachtung des Anden-Kondors fortzuführen.

Darüber hinaus sollen mit diesem Förderbeitrag Sumpfgebiete für den Anden-Ibis (Theristicus branickii) wiederhergestellt werden, indem Teilbereiche eingezäunt und Bäume gepflanzt werden, um so die tropische Bergvegetation Páramo sowie die Anden-Wälder wieder aufzubauen.

Leider wird dieses Projekt nur dann den Förderbeitrag erhalten, wenn über die Online-Wahl genügend Stimmen eingehen.

Aus diesem Grund benötigen wir Ihre Hilfe. Da man seine Stimme nur einmal abgeben kann, schlagen wir unseren Unterstützern vor, ihre Freunde und Familie dazu einzuladen, ebenfalls zu wählen. Hierbei ist wichtig, dass von unterschiedlichen IP-Adressen aus gewählt wird. Der World Land Trust vertritt die Ansicht, dass dieses Naturschutzprojekt jede erdenkliche Hilfe dringend nötig hat – und wir hoffen umso mehr, auch auf Ihre Stimme zählen zu können, damit diese wunderschönen Vögel vor dem Aussterben gerettet werden.

Im Jahre 2014 hatte Nikwax den Kaukasischen Leopard für eine Förderung durch die EOCA vorgeschlagen. Dank zahlreicher Stimmen durch Nikwax-Unterstützer hatten wir Erfolg. Lassen Sie es uns in diesem Jahr wiederholen und geben Sie uns Ihre Stimme für die Rettung des Anden-Kondors. Herzlichen Dank!

Sie können Ihre Stimme zwischen dem 16. Und dem 30. März online abgeben unter http://www.outdoorconservation.eu/project-voting-category.cfm?catid=1