Mit Nikwax Softshell Proof den Wetterschutz von Softshell Jacken wiederherstellen

Ich bin regelmäßig in den Bergen unterwegs. Je anspruchsvoller die Touren werden, desto mehr Wert lege ich auf eine hervorragende Ausrüstung. Meine Bekleidung muss sich dabei an vier Kriterien messen lassen: Gewicht, Robustheit, Atmungsaktivität und Wetterschutz. Gerade für die letzten beiden Parameter ist es nach meiner Erfahrung auch ganz entscheidend, wie man seine Kleidung pflegt. An dieser Stelle kommen für mich die Pflegeprodukte von Nikwax ins Spiel, auf die ich seit Jahren setze.

Insbesondere für Softshellbekleidung ist eine sachgemäße Pflege extrem wichtig. Auf meinen Bergtouren in diesem Sommer hatte ich als Softshell die Marmot Rom dabei, die hauptsächlich aus winddichtem Gore Windstopper besteht. Da es sich bei Windstopper um ein Membranmaterial handelt, ist es zu allererst einmal erforderlich, dass man die Jacke regelmäßig wäscht, da andernfalls Salze und Körperfette die Poren der Membran verschließen können, wodurch es zu einer Beeinträchtigung der Atmungsaktivität kommen würde. Zum Waschen sollte man kein beliebiges Waschmittel verwenden, da diese Waschmittelrückstände hinterlassen, welche die Membran verstopfen. Stattdessen empfiehlt es sich ein spezielles Membranwaschmittel zu verwenden, wobei ich mit Nikwax Tech Wash positive Erfahrungen gesammelt habe.

Durch die allgemeine Abnutzung, vor allem aber auch durch wiederholtes Waschen war allerdings mittlerweile die DWR-Imprägnierung der Softshell nahezu vollständig abhanden gekommen. Regen ist kaum noch abgeperlt sondern vielmehr schnell in das Obermaterial eingezogen, so dass ich schon bei relativ kurzen und wenig intensiven Schauern zur Hardshell wechseln musste. Aus diesem Grund habe ich die Jacke vor meinen diesjährigen Bergtouren mit Nikwax Softshell Proof behandelt. Ich bevorzuge dabei die Wash-In Variante des Imprägniermittels, da ich diese einfach in der Maschine in die Jacke einwaschen kann. Die Wash-In Methode garantiert eine gründliche und vor allem gleichmäßige Imprägnierung der Jacke, die wichtig ist, da die Atmungsaktivität der Membran verloren geht, wenn sich das Obermaterial mit Feuchtigkeit vollgesogen hat. Das Einsprühen mit einem Spray ist nach meiner Erfahrung deutlich zeitaufwändiger. Die Aufsprühvariante ist allerdings das Mittel der Wahl für Jacken, die statt einer Membran über eine PU-Beschichtung verfügen oder wenn die Jacke ein Feuchtigkeit transportierendes Innenfutter hat. Man sollte aber unbedingt auf Pumpsprays ohne Treibgas zurückgreifen. Gegenüber anderen Imprägniermitteln haben die Nikwax Produkte den ganz entscheidenden Vorteil, dass man die Imprägnierung nicht im Trockner aktivieren muss. Erstens habe ich keinen Trockner, zweitens darf man viele Outdoorklamotten laut Pflegebekleidung überhaupt nicht in den Trockner werfen…

In den Bergen hat sich die Behandlung der Marmot Rom wirklich bezahlt gemacht. Die Jacke hat mir auf Berg- und Hochtouren in den Pitztaler Alpen, dem Karwendel und den Zillertaler Alpen dank der hervorragenden Imprägnierung bei wechselhaften Wetterbedingungen optimalen Schutz und Tragekomfort gewährleistet. Niederschlag ist lange und zuverlässig von der Jacke abgeperlt. Ich musste wirklich nur bei starkem Regen von der Softshell zur Hardshell wechseln. Der hohe Wetterschutz der mit Nikwax imprägnierten Marmot Rom hatte zum einen der Vorteil, dass ich relativ selten Pausen machen musste, um zur Hardshell zu wechseln. Zum zweiten kommt man dank der Imprägnierung länger in den Genuss der höheren Atmungsaktivität, die eine Softshell im Vergleich zu einer Hardshell hat. Das ist für mich besonders wichtig, da ich bei moderatem Niederschlag unter einer Hardshell mehr schwitze, als ich durch Regen nass werden würde… Dank der frischen Imprägnierung musste ich aber wirklich nur bei starkem Niederschlag zur Hardshell wechseln. Gerade für ältere Softshelljacken, die man schon auf einigen Touren dabei hatte, kann ich eine Nachbehandlung mit Nikwax Softshell Proof daher sehr empfehlen.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass Nikwax Pflegeprodukte seit jeher völlig auf umweltschädliche und Gesundheit gefährdende PFC-Verbindungen verzichten. Insbesondere die Greenpeace Detox Campaign hat mir vor Augen geführt, wie wichtig es auch im Outdoorbereich ist, auf die Umweltfreundlichkeit der Kleidung sowie der verwendeten Pflegemittel zu achten. Nikwax ist bei Pflegemitteln die absolute Referenz in Sachen Umweltfreundlichkeit.

Jan – http://www.gutgeruestet.com